CHRONIK DER TSV

Die 80er Jahre

Für die Regattasegier folgten erfolgreiche Jahre. So konnte sich Michael Ickert mit seinem Finn-Dinghy für den C-Kader des Deutschen Segler-Verbandes qualifizieren. Außerdem stellte die Touren-Segler-Vereinigung mit den Brüdern Thomas und Jörg Pauer bei den Piraten: 1980 , 1981 und 1982 den Berliner Jugendmeister. 1981 den 4. bei der Deutschen Meisterschaft, 1982 den Jugendbesten von Deutschland, 1983 den 5. bei den Europameisterschaften- und im 470er den Berliner Meister.

files/MyLayout/img/03chr_101.jpg Von diesen Erfolgen motiviert, wurden 1984 die ersten beiden Kunststoff-Piraten für die Jugendabteilung angeschafft. Damit sind endlich wieder konkurrenzfähige Boote vorhanden, Nicht nur die Jugendlichen und Junioren freuen sich darüber, sondern auch die TSV-Jüngsten auf ihren Optimisten werden angespornt. Vielleicht können auch sie einmal mit diesen schmucken Schiffen einen Sieg feiern. Mit neuen Piraten zu neuen Erfolgen?

Was fast 70 Jahre ein Traum war, wurde 1983 Wirklichkeit: Der Anschluß an die öffentliche Kanalisation. Gemeinsam mit den am Gänsewerder ansässigen Vereinen wurde eine Abflußleitung mit entsprechenden Hebewerken zur Straße durch eine Umlage finanziert. Der Weg für files/MyLayout/img/03chr_102.jpg einen Sanitäranbau war frei. Hierfür wurde das Clubhaus nochmals um 4 m nach Osten verlängert, um Platz für Duschen, Toiletten und einen Wirtschaftsraum zu schaffen. Der allgemeinen Arbeitsmüdigkeit Rechnung tragend, wurde der Rohbau in Auftrag gegeben und nur der Innenausbau von den Mitgliedern durchgeführt - doch auch dieses war genug Arbeit! 1987 war dann alles fertig, das Haus gestrichen, die Bestuhlung erneuert und die Mitglieder träumten vom Segeln - ohne Arbeit!

Um der rückläufigen Tendenz im Nachwuchsbereich entgegenzuwirken, ist 1986 mit der Arbeitsgemeinschaft 'Segeln' der Bettina-von-Arnim-Oberschule und der Paul-Löbe-Oberschule eine Partnerschaft entstanden. Seitdem sind die Jugendlichen mit ihren Lehrern emsig am Segeln, und es bestehen berechtigte Hoffnungen, daß der eine oder andere für immer bei den Touren-Seglern bleibt.